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«Nichts zeigt besser den Charakter eines Mannes als die Art und Weise, wie er sich den Frauen gegenüber verhält».

Voltaire
(1694 - 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

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Für Organisationen

Von immer grösserer Bedeutung sind die Herausforderungen hinsichtlich «Leadership and antisocial behavior» (Führung und antisoziales Verhalten). Dabei werden in der Leadership Lehre, wie auch bei umsichtigen Organisationen, die Softskills als immer wichtigere Erfolgsfaktoren für einen langfristigen Erfolg erkannt.

Neben einfachen kriminellen Handlungen von Internen und Externen, welche sich oft aus den «Umständen» ergeben, orten unsere Konzepte auch manipulative und destruktive Verhalten von grösserer Tragweite. Damit wird ein oftmals kaum bewusster, sich über längere Zeit entwickelnder Zustand, sichtbar gemacht. Materielle und psychosoziale Schäden lassen sich so weitgehend verhindern.

Grundlagen bilden dabei unter anderem die Forschungsergebnisse von diversen Wissenschaftlern, vornehmlich aus dem angelsächsischen Raum.

Otto F. Kernberg beispielsweise warnt im Zusammenhang mit Assessements davor, sich bei der Wahl einer neuen Führungskraft auf den «oberflächlichen Eindruck scheinbarer Anpassungsfähigkeit und charmanter Umgangsweisen zu verlassen. Das Geschick, augenblickliche Situationen einzuschätzen, die Fähigkeit, Konflikte kurzfristig zu klären, die Neigung, sich niemanden zum Feind zu machen, und ungestümer Ehrgeiz sind nicht unbedingt Merkmale einer guten Führungskraft». Stattdessen könnte (zum Beispiel für das Personalmanagement oder jene die über die Bewerbung zu entscheiden haben) die Beantwortung folgender Fragen (prognostisch) relevant sein:

  1. Wie gross ist die Kreativität, der der Kandidat in der Vergangenheit auf seinem Gebiet bewiesen hat?
  2. Inwieweit bezieht er seine Gratifikation aus seiner beruflichen Tätigkeit, und inwieweit bleibt ihm diese Quelle erhalten, sobald er seine Managementfunktion übernommen hat?
  3. Inwieweit wird ihn seine eigene Kreativität als Manager befriedigen, ohne dass er auf Beifall und Bewunderung anderer angewiesen ist?
  4. Ist sich die künftige Führungskraft «grundlegender professioneller Werte bewusst und fühl sich ihnen verpflichtet, statt das Augenmerk auf Aspekte zu richten, die gerade in sind und kurzfristig (für ihn) als gewinnträchtig erscheinen?
  5. Inwieweit hat der Kandidat den Mut bewiesen, offen über seine Überzeugungen einzutreten, statt Konflikte mit Rücksicht auf Macht und Prestige auszunutzen?
  6. Kann sich der Kandidat über das Wachstum und die Entwicklung anderer Menschen wirklich freuen?
  7. Verfügt der Bewerber über dauerhafte Hobbys, an denen er - trotz Mühen und Zeitmangel - festzuhalten vermag?
  8. Führt der Bewerber eine glückliche (intime) Beziehung? Ist er dazu in der Lage?

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auch auf die Ausführungen unter «tatortarbeitsplatz.ch».

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